Biogene Reststoffe

 
 
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Klärschlamm

Jedes Jahr fallen in Deutschland 1,7 Millionen Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse) an die entsorgt werden müssen.

70% davon werden thermisch entsorgt, 18% in der Landwirtschaft als Dünger genutzt und 10% im Landschaftsbau verwendet. Nur noch sehr geringe Mengen werden ohne Behandlung auf Deponien verbracht.

Seit 2017 ist eine Novelle der Klärschlammverordnung in Kraft in welcher eine verpflichtende Rückgewinnung des Phosphors ab 2027 vorgeschrieben wird

In den letzten 4o Jahren ist Belastung der Klärschlämme mit Schwermetallen im Durchschnitt um 90% gesunken. Die Kontamination mit Arzneimittelrückständen und Mikroplastik hat hingegen stark zugenommen.

Das biomass2hydrogen-Verfahren reduziert neben der Energiegewinnung die Abfallmenge und beseitigt die Kontaminationen durch die hohe Prozesstemperatur.

 
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Mist und Gülle

26,9 Millionen Schweine und 12,7 Millionen Rinder produzieren in Deutschland Urin und Kot. Jährlich verteilen die Bauern auf deutschen Äckern und Wiesen mehr als 200 Millionen Tonnen Gülle

Durch die übermäßige Ausbringung auf Felder und Wiesen werden Böden und Gewässer mit Nitraten so stark kontaminiert das Grenzwerte überschritten werden. Mist aus der Geflügelhaltung ist mit Antibiotika und Krankheitserregern durchsetzt.

Durch veraltete Technologien bei der Ausbringung von Gülle entweichen große Mengen an Stickstoff in Form von NH3 in die Atmosphäre, das einerseits eine Geruchsbelästigung darstellt, aber wichtiger noch ein Treibhausgas ist.

Das biomass2hydrogen-Verfahren transformiert neben der Energiegewinnung Mist und Gülle in eine umweltfreundlichere Form von Düngemittel.

 
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Gärreste aus Biogasanlagen

Auf einer Fläche von 530.000 Hektar werden in Deutschland Pflanzen wie Mais und Getreide für die Biogaserzeugung angebaut. Auf dieser Fläche werden ca. 21 Millionen Tonnen Biomasse geerntet.

Biogas ist als speicherbare regenerative Energie auch in Zukunft nicht zu ersetzen. Ein Ausbau der Flächen zur Gewinnung von Energiepflanzen wird aber zunehmend kritisch gesehen. Großflächige Monokulturen die eine Einsatz von Pestiziden und Herbiziden wie Glyphosat benötigen können nicht als zukunftsfähig betrachtet werden.

Das biomass2hydrogen-Verfahren erzeugt zusätzliche Energie ohne das eine größere Anbaufläche benötigt wird.

 

Bioabfall und Reste aus der Lebensmittelindustrie

Bioabfälle werden gesammelt und in der Regel Kompostiert und als Gartenerde verwertet. Bei der Lebensmittelverarbeitung fallen zusätzlich tierische Abfälle wie Knochen an. Diese enthalten wichtige Nährstoffe wie Phosphor und Kalzium.

Das biomass2hydrogen-Verfahren erzeugt Energie aus den Bioabfällen und ermöglicht die Rückgewinnung wertvoller Nährstoffe für die Landewirtschaft

 
 

Alttextilien

Große Mengen von Textilien werden schon nach kurzer Nutzung in die Altkleidercontainer entsorgt. Nur wenig davon ist weiter verwendbar.

Minderwertige Altkleider werden in großen Mengen nach Afrika und Südamerika verschifft. Dort werden die Kleiderberge zum Umweltproblem.

Das biomass2hydrogen-Verfahren kann Textilien, die aus Pflanzenfasern und Wolle bestehen, energetisch nutzen. Kunstfaseranteile von bis zu 10% werden vom Prozess toleriert.